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Archiv 2002

Förderkreis unterstützt die Turmhügelburg

Zusätzlicher Schwung für Lütjenburger Projekt

Wann die im November gerichtete Lütjenburger Turmhügelburg endgültig fertig gestellt ist, steht im Augenblick noch nicht fest. Aus technischen Gründen ruhen nämlich vorübergehend die Arbeiten. Dafür geht es aber offenbar "hinter den Kulissen" voran.
Vor wenigen Tagen hat sich nämlich ein Förderkreis gegründet. Die „Gesellschaft der Freunde der mittelalterlichen Burg Lütjenburg" verfolgen das Ziel, die Stadt zu unterstützen und die Weiterentwicklung der Anlage effektiv und zügig voranzutreiben.
Auch mit finanziellen Mitteln wollen die Mitglieder helfen, zusätzlichen Schwung in das Projekt zu bringen und die Burg mit Leben zu erfüllen.
Eine wichtige Aufgabe sieht der Freundeskreis darin, bei der Erstellung eines tragfähigen Konzeptes zur Sicherstellung des laufenden Betriebes sowie die Integrierung der Burg in eine Gesamtplanung des Natur- und Kulturerlebnisraumes Nienthal mitzuwirken.

Turmhügelburg gerichtet

Lütjenburger Kurier, 07.November 2002

Nach dem Richtspruch ging es zum Richtschmaus

Mit dem Richtspruch von Zimmermeister Karaschewski von der Firma Schwalbe, begann vor ca. 150 Gästen der Auftakt zum Richtfest der Turmhügelburg in Nienthal. Damit sind die Bauarbeiten zur Rekonstruktion der mittelalterlichen Turmhügelburg (Motte) in die entscheidende Phase gegangen. Die in einer feuchten Niederung am Rande des Strauchmoränengebiets stehende Burganlage soll eines Tages den Eingangsbereich zum Mittelalterpark bilden. Die Nienthaler Burg stehe, so Heinrich Oellerich, Vertrauensmann des Archäologischen Landesamt, genau an einem typischen Standort aus dem Mittelalter. Früher, so Oelerich haben nach historischen Zeugnissen elf solcher "Motten" im Raum Lütjenburg gestanden. Hermann-Josef Thoben, vom Ministerium für ländliche Räume lobte das Leitprojekt aus der LSE, als einen wirtschaftlichen und touristischen wichtigen Schritt. "Dieses Projekt wird auch weiterhin von der Landesregierung in besonderem Maße begleitet werden", versicherte er. So sind alle Besucher des Richtfestes gespannt, wie sich die Turmhügelburg bei Fertigstellung präsentiert. Bis dahin muss die Verkleidung der unteren Stockwerke noch durchgeführt und der Wassergraben hergerichtet werden. Im Endstadium wird dann noch die Zugbrücke erstellt. So wurde über das Für und Wider des Mittelalterparks, beim anschließenden Richtschmaus, noch lange diskutiert.

"Motte" nimmt Gestalt an

17.Oktober 2002

Turmhügelburg vor dem Richtfest

Eines der umstrittensten touristischen Objekte der vergangenen Jahre in der Stadt Lütjenburg nimmt Gestalt an. Am Freitag, dem 1. November, soll die „Motte", die mittelalterliche Turmhügelburg im Bereich der „Stauchmoräne am Hessenstein", gerichtet werden. Wenn es nach der CDU in Lütjenburg gegangen wäre, dann hätte es diesen Beginn eines Mittelalterparks allerdings wohl nicht gegeben.

Noch im September hatte die CDU einen Baustopp gefordert, da nach ihrer Meinung mit dem Bau erst nach Eingang der Bewilligungsbescheide der Landesregierung hätte begonnen werden dürfen. Bürgermeister Günter Marsula wurde vorgeworfen, er habe gegen die beschlossene Haushaltssatzung der Stadt Lütjenburg verstoßen. Schließlich sei zu befürchten, so die örtliche CDU, dass - auf Grund der Auflage durch das Land, nach dem „Chateau ä motte" in einem zweiten und dritten Bauabschnitt ein mittelalterliches Dorf mit Bauernhof zu errichten - erneut mehrere hunderttausend Euro in Nienthal „versenkt" werden würden. Dazu Marsula: „Der Bewilligungsbescheid war immer da, wenn auch zunächst nur - aber absolut verbindlich - mündlich, inzwischen ist er auch in schriftlicher Form eingegangen. Zum anderen investiert die Stadt Lütjenburg außer dem Grundstück keinen neuen müden Cent in die 'Motte', vielmehr werden die kalkulierten 197.200 Euro durch EU- Mittel in Höhe der bewilligten 78.880 Euro und zum Rest durch eine Vergabe-ABM der Arbeitsverwaltung finanziert." Schließlich sei auch die Befürchtung der CDU aus der Luft gegriffen, dass die Mittel zurückgezahlt werden müssten, wenn nicht bis 2006 das mittelalterliche Dorf gebaut sei. „Die Auflage lautet, dass die Stadt zwölf Jahre nach Vorlage des Verwendungsnachweises des ersten Zuschusses mit der Vollendung des mittelalterlichen Parks begonnen haben muss."
Sowohl auf der Baustelle der Burg als auch in Nienthal wurde zwischenzeitlich reichlich gewerkt. Rund 3.000 Eisennägel werden hier nach mittelalterli­chem Vorbild geschmiedet. Unter der Anleitung des fast 90-jährigen Schmiedemeisters Fritz Morr aus Leckerhöhlken wurden hier in der kleinen „Feldschmiede" Michael Hester und Andreas Tews angelernt, die rund 50 Stück pro Tag herstellen können. Währenddessen wird unter der Regie von Detlef Karaschewski von der Firma Schwalbe aus Preetz an der Baustelle der sechs mal sechs Meter großen „Motte" ein Seitenteil nach dem anderen fertig gestellt. Mit dem Richtfest am 1. November, zu dem der Direktor des Landesarbeitsamtes und ein Vertreter der Landesregierung nicht nur ihr Erscheinen, sondern auch Ansprachen zugesagt haben, ist nach Meinung von Bürgermeister Günther Marsula und Bürgervorsteher Harald Brandt eine besondere Attraktion für die Bürger und die Urlauber der Region im Stauchmoränengebiet ein gutes Stück weitergekommen. Zur Weiterentwicklung des Gesamtprojekts wurde ein „Arbeitskreis Nienthal" gegründet, der für die einzelnen Projekte in Nienthal ein Gesamtkonzept erarbeiten soll. Die CDU in Lütjenburg hält sich bisher von diesem Arbeitskreis fern, doch „ich hoffe, dass nach nunmehr vorliegenden Bescheiden des Amtes für ländliche Räume für die Turmhügelburg einer Beteiligung der CDU nichts mehr im Wege steht", so Alexander Krücke als Projektbetreuer im Lütjenburger Rathaus.

Lütjenburg baut „Chateau de la Motte"

Mittelalterliche Turmhügelburg entsteht bei Nienthal

Turmhügelburgen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Landesgeschichte. Dieser Erkenntnis folgend will die Stadt Lütjenburg an der Siedlungsgrenze von Sachsen und Slaven eine historische Turmhügelburg errichten, mit deren Hilfe unter wissenschaftlicher Begleitung Schülern sowie der ganzen Bevölkerung ein wichtiger und sichtbarer Mosaikstein mittelalterlicher Geschichte bildhaft vorgestellt werden kann.

Vor rund 900 Jahren war das östliche Hügelland östlich der Linie Kiel-Lübeck von Slaven bewohnt, westlich und südlich des slavischen Siedlungsraumes lebten die Stämme der Holsaten, Dithmarscher und Stormarner. Das Grenzgebiet zwischen Slaven und den sächsischen Stämmen war ein breiter unbewohnter Waldgürtel, der „Limes Saxoniae". Nachdem Adolf von Schauenburg den slavischen Siedlungsraum vom Deutschen Kaiser als Lehen erhielt, drangen deutsche Siedler in seinem Auftrag in die slavischen Gebiete ein. Die Slaven zogen sich in den Raum Lütjenburg-Oldenburg zurück.
Im Umkreis des Nientals, dem jetzt gewählten Standort der zu rekonstruierenden Turmhügelburg, sind mehrere Turmhügel bekannt, in unterschiedlicher Größe und in unterschiedlichem Erhaltungszustand. Von den Burgen selbst - auch wenn sie aus stabilem Eichenholz errichtet waren - wurde bei Ausgrabungen nur sehr wenig gefunden. Die einzige bildliche Überlieferung ist auf dem berühmten „Teppich von Bayeux" zu finden.
Die ersten Turmhügelburgen sind um das Jahr 1.000 im nördlichen Frankreich entstanden -hier „Chateau de la motte", zu Deutsch „Schloss auf einem kleinen Erdhügel" genannt, die sich über ganz Nordeuropa ausbreiteten. Um die Holzburg wurde Boden aufgeworfen, womit die Burg standfest und sicher gemacht wurde. Der Boden war der Aushub des Grabens, der den Turmhügel umzog und als zusätzliche Sicherung bei der Verteidigung diente. Einer der Turmhügel liegt in der Nähe des Selenter Sees, von Nikolaus de Gikowe errichtet. Burghügel und Ringgraben sind gut erkennbar. Die Rekonstruktion bei Nienthal soll mit einer Grundfläche von sechs mal sechs Metern und einer Höhe von 12,8 Metern in der mittelalterlichen Baumethode errichtet werden. Es wird nicht gesägt, sondern alles mit dem Beil bearbeitet, die Nägel werden durch einen eigens hierfür engagierten Schmied auf dem Hof Nienthal hergestellt. Die Bauzeit ist mit einem Jahr angesetzt. Als Baustoff werden 64 Raummeter Eiche verwendet. Die Projektkosten sind mit 197.000 Euro veranschlagt.
Der Burgbau ist der erste Abschnitt zur Errichtung eines Parkgeländes mit mittelalterlicher Burganlage sowie Gebäuden und Wallanlagen. Die Umgebung wird im Rahmen einer weiteren Maßnahme zu einem Natur- und Kulturerlebnispark entwickelt, um größere Besucherströme zu locken. Der Mittelalterpark soll sich durch Eintrittsgelder und Gastronomie selbst tragen. Das Gesamtprojekt wird durch das Land und die Arbeitsverwaltung finanziell gefördert. Baubeginn ist in diesen Tagen.

Förderung des ersten Bauabschnitts „unstreitig"

Kieler Nachrichten , 29.August 2002

CDU: Marsula soll Zuwendungsbescheide offenlegen!

Das Thema Mittelalterpark Nienthal erregt weiterhin die Gemüter der Lütjenburger Stadtvertreter. In nichtöffentlicher Sitzung wurde am Dienstagabend ein CDU-Antrag für einen sofortigen Baustopp mehrheitlich von der SPD bei einigen Enthaltungen der CDU abgelehnt. Hintergrund des Papiers ist die Tatsache, dass ABM-Kräfte mit dem Bau der Turmhügelburg begonnen haben, obwohl der offizielle Förderungsbescheid des Landes noch nicht vorliegt. Bürgermeister Günther Marsula (SPD) solle nun innerhalb von acht Tagen sämtliche Unterlagen und vorläufige Zuwendungsbescheide offenlegen, forderte die CDU.

Ein Sperrvermerk im Haushalt hatte den Bewilligungsbescheid über einen 40-prozentigen Zuschuss aus EU-Mitteln zur Bedingung für den Baubeginn gemacht. „Wir wollen eine rechtliche Absicherung", begründete Volker Zillmann (CDU) gestern auf KN-Nachfrage die Haltung seiner Fraktion hinsichtlich der Frage, ob das Haushaltsrecht eingehalten worden sei. Was die CDU besonders interessiert: Ob im Zuwendungsbescheid eine finanzielle Förderung des ersten Bauabschnitts an die (zeitnahe) Realisierung eines zweiten und dritten Abschnitts gekoppelt ist, die einen mittelalterlichen Bauernhof und eine historische Siedlung vorsehen.
Nach den Worten von Hermann-Josef Thoben vom Kieler Ministerium für Ländliche Räume (MLR) ist die Förderung des ersten Bauabschnitts „unstreitig", und in dem Bewilligungsbescheid, den das Amt für Ländliche Räume bis Ende September auf den Weg gebracht haben muss, weil das EU-Haushaltsjahr Mitte Oktober endet, sei kein Datum für den zweiten und dritten Bauabschnitt genannt, so Thoben. Allerdings liefen die EU-Mittel im Jahr 2006 aus, weshalb es sinnvoll sei, einen weiteren Förderantrag nicht hinauszuschieben. Es sei Entscheidung des Landes, wie es die EU-Mittel bis 2006 einsetze.
Thoben betonte in diesem Zusammenhang die Zweckbindungsfrist: Die Stadt Lütjenburg muss das Projekt innerhalb von zwölf Jahren realisieren. Ansonsten könnte das Land die Förderung für den ersten Bauabschnitt zurück verlangen.
„Das Projekt kostet die Stadt nichts, und es ist kein Schaden entstanden", erklärte Marsula gegenüber den KN. 60 Prozent der Kosten trage das Arbeitsamt, er habe zwei Zusagen des Landes bekommen, und der offizielle Bescheid ließe nur wegen personeller Engpässe seit einem halben Jahr auf sich warten. Und um den zweiten und dritten Abschnitt solle sich schließlich die Arbeitsgruppe kümmern, verwies Marsula auf den öffentlichen Teil der Stadtvertretersitzung.
Darin hatte sich die SPD-Mehrheit zuvor ebenfalls durchgesetzt, als es um die Einrichtung einer Arbeitsgruppe ging, die ein Gesamt-Nutzungskonzept für das Nienthal entwicken soll. Obwohl ursprünglich ihr eige­ner Vorschlag, stimmte die CDU in der Sitzung jedoch gegen das Papier.
Es sei nicht klar, welche Kosten entstehen, falls Fachleute zur Entwicklung des Konzeptes zu Rate gezogen werden müssten, argumentierte Hartmut Eller (CDU). Stein des Anstoßes war für ihn auch der Passus, zwei Stadtvertreter (der SPD) sollten in der Arbeitsgruppe mitwirken. Und obwohl sich Rainer Krug (SPD) schließlich dafür stark machte, statt zwei doch drei Stadtvertreter zu berufen, einen davon aus der CDU, blieb die Fraktion bei ihrer ablehnenden Haltung.

Turmhügelburg - ein wissenschaftliches Experiment in Lütjenburg

Lütjenburger Kurier , Juni 2002

Die Turmhügelburg, die in Kürze im Eingangsbereich des Nienthals entstehen wird, ist ein einmaliges wissenschaftliches Experiment, so Professor Dr. Joachim Reichstein. Der Leiter des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein wird der bauausführenden Firma bei der möglichst naturgetreuen Rekonstruktion als Berater zur Seite stehen. So werden auf seinen Wunsch die benötigten Nägel (etwa 3.000) von den Jugendlichen der Nienthal-ABM nach alten Mustern geschmiedet. Die „handgestrichenen" Ziegel für die Dacheindeckung sind ebenfalls eine Extraanfertigung. Die Burg mit Wassergraben und Zugbrücke soll den vielen Originalen, die in dieser Gegend vor ca. 1.000 Jahren standen, so ähnlich wie möglich sein. Die Baukosten der fast 14 Meter hohen Turmhügelburg, die Anziehungspunkt für Touristen, Tagesgäste und an der Geschichte des Landes interessierte Menschen sein wird, tragen das Land Schleswig-Holstein, das Arbeitsamt und private Spender.

Die Turmhügelburg (noch) en miniature

Kieler Nachrichten , 03.Juni 2002

In vier Wochen geht's los - Vorlauf für die Nagel-Schmiede

Ein Holz-Modell im Maßstab von 1:10 war der Anziehungspunkt am Sonnabend auf dem Lütjenburger Marktplatz. Erstmals wurde einer breiten Öffentlichkeit das Modell der Nienthaler Turmhügelburg gezeigt.
Und das aus gutem Grund: In rund vier Wochen nämlich soll nach zweijähriger Planungsphase und zahlreicher kontrovers geführter Diskussionen (wir berichteten mehrfach) der Startschuss zu diesem LSE-Leitprojekt fallen.

Die Finanzierung sei nun endgültig gesichert, die Bewilligungsbescheide würden vorliegen, so Bürgermeister Günter Marsula, der am benachbarten SPD-Info-Stand im Hinblick auf die anstehende Bürgermeisterwahl übrigens gut zu tun hatte. 50 Prozent der für die 1. Bauphase veranschlagten Gesamtkosten von knapp 200000 Euro steuert das Land aus EU-Fördermitteln bei. Die andere Hälfte übernimmt das Arbeitsamt im Rahmen der Vergabe-ABM aus Beschäftigungsprogramm für Langzeitarbeitslose. Die Preetzer Firma Schwalbe als günstigster Bieter einer europaweiten Ausschreibung erhielt den Zuschlag für den Aufbau der historisch nachempfundenen Motte aus der Zeit des 11. bis 13. Jahrhunderts.
Knapp 13 Meter hoch soll die Burg werden, zusätzlich nach etwa einjähriger Bauzeit auf einem rund fünf Metef hohen Hügel stehen und somit auch aus weiterer Ferne zum echten Blickfang werden. Für den dreigeschossigen Eichenholzbau mit Zugbrücke, Palisaden, Wall und Wassergraben, so erläuterte Projektleiter Tim-Arne Schnau, würden zirka 40 Festmeter Holz in Handarbeit bebeilt. Wegen des exponierten, windanfälligen Standortes wird die Burg in 1,50 Meter Tiefe im Nienthaler Boden „eingemottet", so Schnau.
Handgeschmiedet übrigens sind die vielen Tausend Eisennägel, die in der Holzkonstruktion versenkt werden. Die Produktion der Nägel beginnt bereits in wenigen Tagen in einer eigens für diese Arbeiten aufgestellten Feldschmiede in Nienthal.

Turmhügelburg wurde zum Wahlkampfthema

CDU kritisiert: Marsula riskiert Rückzahlung von Landeszuschüssen

Der geplante Bau einer Turmhügelburg in Nienthal ist zum Lütjenburger Wahlkampfthema geworden und beschäftigte natürlich am Donnerstag auch die Gemüter am KN-Mobil sowie während der offiziellen Kandidatenvorstellung. Dabei geht es in erster Linie um den Vorwurf der CDU an Bürgermeister Günter Marsula, er verstoße gegen Haushaltsrecht.

Konkret riskiere der Verwaltungschef die Rückzahlung von Landeszuschüssen, falls nach Fertigstellung der Turmhügelburg nicht auch die für das LSE-Leitprojekt (Ländliche Struktur- und Entwicklungsanalyse) geplanten weiteren beiden Bauabschnitte, ein mittelalterlicher Bauernhof sowie eine Handels­und Handwerkersiedlung, realisiert würden. Auf diese Gefahr habe er Marsula mehrfach hingewiesen, erklärte Stadtvertreter Dirk Sohn (CDU) am Donnerstagnachmittag. Diese Einschätzung teile auch die Kommunalaufsicht des Kreises, habe ihm Landrat Dr. Volkram Gebel schriftlich bestätigt. Der Grund: Im Investitionsprogramm der Stadt seien keine Finanzmittel für die weiteren Umsetzungsphasen enthalten.
Vor diesem Hintergrund stellte die CDU-Kandidatin Silke Lorenz am Abend auf konkrete Nachfrage klar, sie werde nach erfolgreicher Wahl als Bürgermeisterin dafür sorgen, dass weder städtische noch öffentliche Mittel in das Projekt Nienthal gesteckt würden. Ohne Gesamtkonzept wäre das sonst unverantwortlich.
Günter Marsula bezeichnete die vom Landrat erarbeitete „Schnellschuss-Stellungnahme" für seine Parteifreunde, die nach seiner Einschätzung nur dazu diene; massiv auf das Abstimmungsverhalten in Lütjenburg Einfluss zu nehmen, als sachlich falsch. Die Haushaltssatzung 2002 mit ihrem Vermerk „Turmhügelburg" und nicht „Mittelalterpark" sei rechtswirksam zustande gekommen und durch die Kommunalaufsicht geprüft und genehmigt worden. „Nach erfolgter Aus­chreibung konnte der Auftrag bereits vergeben werden. Das geforderte Gesamtkonzept ist in Arbeit und wird nach den Sommerferien vorgelegt". Entscheidend sei, dass aus dem Bescheid des Landes nicht konkret abzulesen sei, dass die bewilligten Mittel - übrigens nicht des Landes sondern der EU - zurückgezahlt werden müssten, falls die beiden folgenden Baustufen nicht realisiert werden könnten.

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