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Turmhügelburg Lütjenburg

Aktuelles

Aktuelles 2017

Minnesang und Geschichten aus alter Zeit

Auf eine Reise über 500 Jahre zurück in die Vergangenheit begeben sich die Minnesänger

Holger Schäfer

und  

Ralf Popken

am 05. August 2017 um 19:30 Uhr

mit ihren Zuhörern in der Lütjenburger Turmhügelburg.

 „Willekomen sumerweter süeze“

Minnesang an der Turmhügelburg

Holger Schäfer war bereits Minnesänger des Jahres in 2008 und 2012, im Mai 2014 erhielt er beim großen Falkensteiner Minne-Turnier den ersten Preis. Der sympathische Sänger zählt zu den ganz Großen seines Fachs.
Auf dem Programm des bekannten Sängers mit der Harfe stehen mittelhochdeutsche Lieder der großen Minnesänger wie Walther von der Vogelweide, Ulrich von Liechtenstein, Oswald von Wolkenstein, Neidhart von Reuenthal sowie deren Übersetzungen.
Ralf Popken ist ebenfalls ein weithin bekannter Sänger, Instrumentalist und Chorleiter, und tritt bereits seit mehreren Jahren mit Holger Schäfer zusammen als Minnesänger auf. Viele bekannte Stücke, wie „Tristan und Isolde“ oder „Parsival“ haben sie schon gemeinsam ihren Zuhörern nahe gebracht
Wieder einmal nehmen uns die beiden Musiker mit auf eine ganz besondere Reise zu den Minnesängern des Mittelalters. Ausgestattet mit Gewandungen und Instrumenten des 12. bis 15. Jahrhunderts erzählen sie diesmal vom historischen Ritter und Sänger "Neidhart von Reuental". Zweifellos ist der Ritter Neidhart von Reuental einer der erfolgreichsten und bekanntesten Minnesänger des 13. Jahrhunderts gewesen. Im Gegensatz zu manch anderen seiner Kollegen sind von ihm sogar etliche Melodien überliefert.
Seine haarsträubenden Geschichten, in denen sich Dorfbewohner um Schönheiten prügeln, sind eingebettet in die wohl schwungvollsten Minne-Melodien und ziehen auch heute noch die Hörer in ihren Bann. Doch auf für innige Minnelieder anderer Minnesänger wie etwa dem "Tannhäuser" sowie für schwankhafte Erzählungen des "Strickers" aus dem 13.Jh ist Raum in der Turmhügelburg am 5.August 2017 um 19.30 Uhr.

Holger Schäfer und Ralf Popken machen sich erneut im Licht der Talgkerzen auf, um - mit allerlei historischen Instrumenten ausgestattet - auf Spurensuche nach diesem "James Last" des Mittelalters zu gehen.
Stimmungsvoll im Schein von Kerzen und Öllampen erwartet den Besucher in der festlich geschmückten Halle ein bezaubernder höfischer, illustrer Abend auf der Turmhügelburg – wie einst im Mittelalter an den adeligen Höfen.
Erleben Sie einmal mehr das Mittelalter pur, tauchen Sie ein und lassen Sie sich verzaubern!

Der Besuch lohnt sich!!!

Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre werden auch 2017 Karten bereits im Vorverkauf angeboten.
Es empfiehlt sich, diesen auch zu nutzen, denn die Besucherzahl ist wegen der vorhandenen Räumlichkeiten sehr begrenzt.

Als Eintritt für diese Veranstaltung bittet der Turmhügelburg-Verein um ein Burgopfer von € 8,00 im Vorverkauf (Mitglieder € 5,00), Restkarten an der Abendkasse € 10,00

Vorverkauf:

  • In der Tourist-Information Lütjenburg gegen sofortige Bezahlung
  • Im Internet bestellen unter „ buchung@turmhuegelburg.de“. Sie werden mit einer Antwortmail informiert, ob noch Karten vorhanden sind und aufgefordert, den Betrag auf unser Konto zu überweisen, Nach Eingang des Geldes werden die Karten für Sie reserviert und liegen an der Abendkasse bereit.
  • Für Interessenten ohne Internet-Zugang: Unter der Telefonnummer 04381 – 3315 anmelden. Dort gibt es weitere Hinweise.
  • Ohne vorherige Bezahlung werden keine Karten zurückgelegt.
  • Sollten alle Karten bereits im Vorverkauf vergeben sein, werden wir dies über Presse und Internet veröffentlichen, damit niemand umsonst anreisen muss.

Für Getränke während der Veranstaltung ist gesorgt.
Freie Parkplätze stehen auf den ausgeschilderten Parkflächen im Bunendorp in genügender Anzahl zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Sie!

Wettstreit um den Bardenthron zu Lutjenburg

02. und 03. September 2017 auf der Turmhügelburg Lütjenburg

An alle Wortweberinnen und Verseschmiede, Geschichtenspinner und Balladensängerinnen!

auch in diesem Jahr findet auf der Turmhügelburg der Wettstreit der Erzählerinnen und Erzähler statt. Mitmachen kann jeder, der sich nicht scheut eine Geschichte vor Publikum vorzutragen.
Die Dauer des Beitrages sollte zwischen 8 und maximal 12 Minuten liegen und alle Teilnehmer sollten bereit sein, ihre Geschichte an beiden Markttagen zu erzählen.
Eine Jury entscheidet dann am Sonntag über die Gewinnerin oder den Gewinner.
Es winkt ein wertvoller und einzigartiger Preis!

So kommet zuhauf und erfüllt die Luft über Lütjenburgs Feldern mit

Liebesgeschichten und Mythen,
epischen Gedichten und Schlachtendramen,
Zaubermärchen und Legenden,
Lügengeschichten und wilden Wahrheiten.

Es sei!

Wikingerlager an der Turmhügelburg: Jonathan (8) wirft den Speer und bekommt dafür noch ein paar gute Tipps von Stefan Lösch (direkt dahinter).
Mit Speer, Axt und Bogen

06. Juni 2017, Ostholsteiner Zeitung, Text/Foto Andrea Seliger

Wikingerlager an der Turmhügelburg in Lütjenburg hatte erstmals Wettbewerb für Familien im Programm

Um das edle Horn von Nienthal zu gewinnen, kann man sich schon mal ein bisschen ins Zeug legen. Die Disziplinen: Speerwerfen, Axtwerfen, Bogenschießen. Doch der Held allein wird hier nichts: Der neue Wettbewerb im Wikingerlager an der Turmhügelburg in Lütjenburg ist für Familien.
Mit dem neuen Dreikampf will Burgherr Hartmut Eller alias Eberhard von Bodendiek den Sonntag noch ein bisschen spannender machen – am Sonnabend findet bereits traditionell der Einzelwettkampf statt. „Jetzt wollten wir auch mal was für die Familien machen.“ Und so wirft der achtjährige Jonathan aus Celle zum ersten Mal in seinem Leben einen Speer. Sein sechsjähriger Bruder hat sich für die Axt entschieden. „Also bleibt für mich Bogenschießen“, sagt Vater Christoph Schön und schlägt sich dabei für einen Anfänger erstaunlich gut. Die Teilnehmer, insgesamt neun Familien mit je drei Personen, sind ein gemischtes Völkchen: Pfingsturlauber wie die Schöns, die sich spontan angemeldet haben, aber auch solche, die selbst am Lager teilnehmen und mit ihren historischen Gewändern gleichzeitig Teil der Wikinger-Kulisse sind. Wie das Grüppchen aus Jörg Hamann, Tochter Johanna (10) und deren Freundin Dana (13).
Hamann, im Alltag Tischler, ist Schöpfer des „Tjostdrachen Torkel“, von dem aus sich Kontrahenten gegenseitig auf ungefährliche Weise gegenseitig ins Stroh schubsen können. Tochter Johanna war schon im Alter von sechs Wochen zum ersten Mal auf einem Mittelalter-Markt dabei. „Urlaub vom Alltag“, sind für Hamann solche Lager, „einfach mal raus, ohne E-Herd und Technik“. Er gehört außerdem zur Theatergruppe Midgard-Skalden, die regelmäßig in Haithabu auftritt. Dort spielen auch Kinder mit – und so trafen sich Johanna und Dana. „Wenn ich in der Schule davon erzähle, machen sich die meisten darüber lustig, aber das ist mir egal“, sagt die 13-Jährige über ihr Hobby. Und dass sie beim Wettbewerb mit dem Bogen glänzte, ist kein Zufall: „Ich bin in zwei Bogenschießclubs.“
Gut 100 Lager-Teilnehmer mit Zelten und Ständen sind diesmal dabei. „Wir haben so viel Zulauf, dass wir gar nicht alle aufnehmen können“, sagt Eller und achtet dabei auf die Authentizität. Die Besucher können natürlich kommen, wie sie wollen – wer im Lager wohnt, darf aber weder Plastikschüsseln noch Handys noch industriegefertigte Zigaretten herumliegen lassen. „Das ist okay“, findet Hamann. Damit es im Zelt trocken bleibt, setzt er auf doppelte Leinwand, auf dem Tisch draußen stehen getöpferte Schüsseln, Ren- und Schafsfelle machen die Sitzbänke weich und warm. Die Grenze der Authentizität ist für ihn das Diabetes-Set seiner Tochter, das immer sicht- und greifbar sein muss: „Das ist nicht verhandelbar“ – was aber auch noch nie nötig war.
Gewonnen hat das edle Horn von Nienthal übrigens die Wikinger-Familie Take aus Wilhelmshaven

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